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Förderprojekte

AI-Storytelling –
Erfahrungswissen für die Zukunft sichern

AI Story Telling

Mit dem Ausscheiden langjähriger und erfahrener Mitarbeitender geht einem Unternehmen häufig wertvolles Erfahrungs- und Expertenwissen verloren. Wissen, das über viele Jahre im Arbeitsalltag entstanden ist, lässt sich nicht immer vollständig in Dokumentationen oder Schulungsunterlagen festhalten. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „AI-Storytelling“ an.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Blumbecker, ASM, EXPO21 sowie den Fraunhofer-Instituten IESE und IFF arbeitet die GESA Automation GmbH an der Entwicklung einer KI-basierten Lösung, die Erfahrungs- und Expertenwissen von Mitarbeitenden mit Informationen aus technischen Unterlagen verknüpfen kann.

Ziel ist es, dieses Wissen strukturiert aufzunehmen, langfristig verfügbar zu machen und bei Bedarf gezielt bereitzustellen. So soll die KI künftig beispielsweise bei technischen Fragestellungen, Arbeitsabläufen oder der Lösung von Problemen unterstützen können. Dabei werden nicht nur vorhandene Dokumente berücksichtigt, sondern insbesondere auch das Wissen und die Erfahrungen der Menschen, die täglich mit den technischen Anlagen und Prozessen arbeiten.

Im Projektverlauf arbeiten mehrere Mitarbeitende der GESA Automation GmbH aktiv am Forschungsprojekt mit. 

Das dabei erfasste Wissen der Mitarbeitenden wird selbstverständlich vertraulich behandelt und verbleibt unter der Entscheidungsgewalt der GESA Automation GmbH.

AI-Storytelling soll damit eine neue Form des Wissenstransfers ermöglichen: Auch wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen bereits verlassen haben, kann ihr Wissen langfristig erhalten bleiben und nachfolgenden Generationen zur Verfügung stehen.

Logo gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Förderung zum Ausbau der Kapazitäten einer Betriebsstätte

Aus dem Sonderproramm „Beschleunigung der Transformation in den ostdeutschen Raffineriestandorten und Häfen“ erhält die GESA Automation GmbH Zuschüsse zu folgenden geplanten Maßnahmen:

  • Neubau eines Bürogebäudes inkl. Ausstattung
  • Einführung eines neuen DMS-Systems
  • Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen
  • Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen
Wappen Sachsen-Anhalt
Logo GRW Für eine starke Wirtschaft vor Ort
Logo gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Wasserstoff neu gedacht:
GESA ist Teil des Forschungsprojekts MEGA

Wie kann Wasserstoff dort erzeugt werden, wo er benötigt wird – effizient, kompakt und in einer Qualität, die direkt für Brennstoffzellen genutzt werden kann? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Verbundprojekt MEGA.

Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie arbeitet die GESA Automation GmbH an der Entwicklung eines innovativen Methanolreformersystems. Ziel des Projekts ist es, aus Methanol hochreinen Wasserstoff zu gewinnen und diesen für die direkte Nutzung in Brennstoffzellen bereitzustellen.

Das Besondere: Der erzeugte Wasserstoff soll einen extrem niedrigen Kohlenmonoxidanteil aufweisen und damit ohne weitere aufwendige Nachbehandlung für eine Niedertemperatur-Brennstoffzelle genutzt werden können. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Weiterentwicklung praxistauglicher Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien – insbesondere für mobile und maritime Anwendungen.

Als Partner im Verbundprojekt bringt GESA ihre Kompetenzen im Bereich Automatisierungs- und Steuerungstechnik in die Entwicklung ein. Denn innovative Energieanlagen benötigen nicht nur leistungsfähige technische Komponenten, sondern auch intelligente Lösungen, die Prozesse zuverlässig überwachen, steuern und miteinander verbinden.

Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Katalyse, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Sigmar Mothes Hochdrucktechnik GmbH und der ATI Küste GmbH arbeitet GESA daran, aus Forschung konkrete technische Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln.

MEGA zeigt dabei, wie wichtig die Verbindung von Forschung, Industrie und Automatisierungstechnik ist, um innovative Technologien aus dem Labor in die praktische Anwendung zu bringen.

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

EVerAssist - Einführung und Verstetigung technologiebasierter Assistenzsysteme in KMU

Logo EverAssist

Fachkräfte, die Anlangen in hochkomplexen Produktionsumgebungen bedienen und instandhalten, benötigen Erfahrungswissen und umfangreiche Kompetenzen. Ein technologiebasiertes Assistenzsystem unterstützt Fachkräfte im Arbeitsalltag, indem es Ihnen bauteil- und situationsbezogene Informationen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise fördert es den Wissenstransfer und Kompetenzerwerb.

Im Forschungsprojekt EVerAssist ist es das Ziel, ein schon verfügbares Assistenzsystem mit diesen Merkmalen nachhaltig auf dem Hallenboden der Anwender zu verankern. Zu diesem Zweck werden in EVerAssist u. a. Redaktionsprozesse für Assistenzinhalte und individuelle Nutzersichten erarbeitet. Auch wird ein Schulungskonzept „Digitale Fähigkeiten“ entwickelt. Zudem werden Vorgehensweisen zur Entwicklung betriebsspezifischer Einsatzszenarien sowie Anpassungen von Technologie und Arbeitsprozessen erarbeitet. Das Projekt besteht insgesamt aus einer Entwicklungs- und einer Erprobungsphase, die jeweils partizipativ und iterativ umgesetzt werden.

Langfristig können durch den erfolgreichen Einsatz des Assistenzsystems die Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber gesteigert, Wissen im Unternehmen gehalten und Stillstandszeiten reduziert werden.